Anja Beitz
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Trauerbegleitung nach einer Bestattung

 

Alles braucht seine Zeit, auch ein Abschied.

Ein Abschied ist ein Weg mit vielen Stufen und durch verschiedene Trauerphasen hindurch. Jeder Mensch geht diesen Weg ganz individuell und die verschiedenen Phasen wechseln in unterschiedlicher Weise und Intensität. Es ist gut das zu wissen, um die Angst davor zu verlieren.

Trauern ist mit vielen oft wechselnden Gefühlen wie Wut, Verzweiflung, Angst, Hilflosigkeit, Einsamkeit, Perspektivlosigkeit oder auch dem Nichtfühlen verbunden. Das Leid, das wir durch die Gefühle erleben, entsteht dadurch, das wir sie bewerten. Der Widerstand gegen all diese Gefühle kostet uns viel Kraft, die wir für diese Zeit besonders bräuchten.

Und dann ist da unsere Vergangenheit. Sie ist vergangen, doch wir alle tragen ungelöste Themen mit uns. Durch den Tod eines nahen Menschen brechen Wunden, die nicht verheilt sind, wieder auf und Gefühle, die noch nicht integriert sind, werden mit an die Oberfläche gespült. Das Wissen darum kann Ihnen helfen, die Schwere, die oft dem Abschied zugeschrieben wird, leichter werden zu lassen.

Körperliche Symptome wie Rückenschmerzen, Depression, Schlaflosigkeit o.a. weisen uns häufig darauf hin, das Schmerz erzeugende Gedanken und verdrängte Emotionen im Hintergrund wirken. Dann ist es Zeit, sich mit ihrer Quelle, den verdrängten Gedanken und den damit verbundenen Emotionen zu widmen.

Viele, verschiedene Gedanken tauchen in Zeiten wie diesen auf. Meditation kann helfen, in dem man sich auf den Atem oder auf einzelne Körperregionen konzentriert, und die Aufmerksamkeit vom Verstand nimmt. So können wir den Strom der Gedanken als mehr Beobachter wahrnehmen und sind mit ihnen weniger identifiziert. Auch ein Spaziergang in der Natur kann meditativ wirken, wenn wir einmal wortlos sind und uns auf eine tiefere Ebene in uns fokussieren. Gedanken auf ihre Wahrhaftigkeit zu untersuchen, damit das Leid, das sie erschaffen, aufhören darf, ist ein sehr konkret wirkendes Werkzeug.

 

Nicht immer haben wir zu Lebzeiten mit dem Verstorbenen alles kommuniziert, geklärt und gelöst. Wir tragen es mit uns und es scheint nicht heilbar zu sein, was uns bedrückt. Dem ist nicht. Es hilft wenn Sie sich für den ersten Schritt Zeit nehmen, all das auf ein Blatt Papier zu bringen. Das entlastet Seele und Geist. Aus der Entfernung, die dadurch entsteht, können neue Sichtweisen dazu auftauchen.

 

In Zeiten wie diesen werden auch unsere unsicheren Seiten fühlbarer. Das ist nicht falsch, denn Unsicherheit, ist im Gegensatz zu dem, was uns in der Gesellschaft vermittelt wird, unser natürlicher Zustand. Sicherheit ist kein Aspekt der Natur und wir erleben sie, weil wir meinen zu wissen, zu wissen, was im nächsten Augenblick passiert und weil wir permanent in der Zukunft leben. So verpassen wir, mit dem zu sein, was ist und mit uns selbst. All das führt zu innerer Leere, die wir immer als erstes fühlen, wenn wir allein sind. Dann laufen wir vor ihr weg, weil wir glauben, sie ist falsch oder wir versuchen durch emsiges Tun oder Konsumieren, von Dingen, du uns oft eher schaden, das Loch zu füllen. Diese Leere anzunehmen führt uns jedoch wieder zu uns selbst, dem wichtigsten Menschen in unserem Leben.

 

Und die Liebe zu ihrem Verstorbenen?

Für viele Menschen fühlt es sich so an, als wäre ihre Liebe zu ihrem Verstorbenen tot, weil diese Liebe mit dem toten Körper verwechselt wird. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Liebe ist die unsterbliche Essenz, die alles im Kosmos verbindet und durchströmt, auch uns selbst. Die Liebe selbst, nicht der Abschied – führt durch den Trauerprozess.

Damit aus Ihrer Trauer Liebe wird, unterstütze ich Sie mit meiner Trauerbegleitung für Körper, Geist und Seele.

Hier erfahren Sie mehr darüber:

www.kurs-nach-innen.de