Anja Beitz
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Trauerbegleitung

Der Tod eines geliebten Menschen bewegt uns tief und in dieser Zeit sind wir oft sehr verletzlich.
Wir sind gefordert anzunehmen was ist, weil es durch nichts  änderbar ist. Das ist eine große Herausforderungen für uns als Menschen, weil wir gelernt haben, durch Machen die Dinge zu ändern.

Doch dieses Machen steht uns jetzt im Weg, denn wir versuchen dadurch vor dem Schmerz wegzulaufen, weil wir ihn nicht richtig verstehen.

Im Gegensatz zu üblichen Aussagen ist meine Erfahrung, das es uns nicht gut tut, die alten Erinnerungen jetzt zu beleben. Sie sind vergangen und  letztlich nicht mehr lebendig. So beschäftigen wir uns mit etwas, was nicht mehr existiert und verpassen durch das Schauen in die Vergangenheit die Gegenwart, in der die Verbindung zu unseren Verstorbenen erfahrbar ist.

Nur der physische Leib stirbt.

Durch das Anschauen des toten Leibes können wir deutlich spüren, das unser geliebter Mensch mehr war. Das Waschen und Ankleiden oder die Entwicklung eines schönen Abschiedsrituals ist ein heilsames Tun, das uns mit unseren Verstorbenen in Verbindung sein lässt.

 Sprechen wir nicht überall von Körper Geist und Seele? Nur wenn es um den Tod geht, vergessen wir diese Dreiheit. Wir stehen dann am Grab und sagen: „Da ist er nun.“ Doch das ist nicht wahr.

Deshalb geht es in der Trauerbegleitung vor allem darum, zu verstehen, was Liebe ist.
Für viele Menschen fühlt es sich nämlich so an, als wäre ihre Liebe zum Verstorbenen tot, weil diese Liebe mit dem toten Körper verwechselt wird.
Doch genau das Gegenteil ist der Fall.

Liebe ist die unsterbliche Essenz, die alles im totalitären Kosmos verbindet, die alles als heilende Essenz durchströmt, auch uns selbst als Hier zurück Bleibende.

Liebe wird in unserer Welt oft verwechselt mit Bedürfnissen nach Nähe, Zuwendung und Anerkennung. Doch sie ist keine Ware, die wir bekommen können. Sie ist, was wir sind und uns selbst zuteil wird, wenn wir sie aus uns heraus mit anderen Teilen, iin dem wir über sie mit allem verbunden sind.

Der Tod ist somit nicht das Grauen, für den wir ihn fälschllicherweise halten, weil uns die Toten so vorenthalten werden in unserer Kultur. Er ist neben dem Schmerz, den wir durch ihn auch erfahren – das Geschenk, dieses Missverständnis aufzulösen und in eine neue Erkenntnis zu gelangen.

Damit ändert sich auch unser Umgang mit Trauer, Schmerz und Leid.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, doch es ist so und auch ich musste das in meinem Leben zu mir nehmen. Vieles von dem Leid, das wir erfahren ist selbstgemacht und unnötig. Wir kreieren uns durch unsere unüberprüften Gedanken ein emotionales Drama, das dieses Leid erschafft und glauben dann es wäre der Tod selbst.

Schmerz ist etwas anderes als Leid und wir müssen lernen, beides zu unterscheiden.

Unser Schmerz rührt von der tiefen emotionalen Verbindung zu einem geliebten Menschen, die sich in uns wie ein zweiter Körper aufbaut im Laufe der Zeit. Wenn dieser Mensch dann stirbt, kann diese Emotion nicht mehr gefüllt werden, weil dieser Doppelgänger in uns keine Nahrung mehr bekommt und wir erleben größtenteils dadurch ein inneres Loch und die nun nicht mehr auffüllbare Abhängigkeit vom anderen, die entstanden ist.

Wenn wir das verstehen und diese Emotionen nicht für uns selbst halten oder die Trennung für die Wirklichkeit, können wir uns bewusst werden, das unsere Liebe – die tiefere Verbindung zum anderen ist – über Zeit und Raum hinweg.

Ganz sicher haben Sie schon einmal erlebt, wenn ein geliebter Mensch für einige Zeit weggefahren ist, das sie sich trotzdem verbunden fühlen und zugleich auch Sehn-Sucht in ihnen entsteht. Das ist um Grund nichts anderes, als jetzt. Das unser verstorbene Mensch nicht wirklich in physischer Form wiederkommt, hat zuerst einmal mit dieser Tatsache nichts zu tun, sondern zeigt nur auf, was energetisch stattfindet.

 

In diesem Wissen begleite ich Sie, sich dieser Zusammenhänge bewusst zu werden und zur Ruhe zu kommen. Nur in Ruhe und in Klarheit über alle Zusammenhänge können Sie es wagen nach Innen –  in die Stille zu sich selbst zu gehen. In dieser Stille werden Sie die unsterbliche Verbindung zu ihrem Verstorbenen erfahren und sich selbst durch die Liebe die sie sind, erfüllen.

Viele verschiedene, oft gegensätzliche Gedanken und Gefühle tauchen in dieser Zeit auf. Unser mentales Schutzsystem ist so konditioniert, das wir, um Emotionen wie Trauer, Angst und Wut zu entrinnen, in Gedanken gehen. Oft bemerken wir jedoch nicht, das  diese – meist unbewussten  Gedanken  – uns mehr im leiderzeugenden Kreislauf gefangen halten.

Zusätzlich strömen in dieser Zeit auch Gedanken und Emotionen, die wir in der Vergangenheit nicht integriert haben, mit an die Oberfläche.
Auch das verstärkt unser Leid.

Einzig Hier und Jetzt können wir annehmen was ist und gut für uns sorgen.

Auch offene Fragen, die Sie mit Ihrem Verstrobenen zu Lebzeiten nicht klären konnten, können viel Raum einnehmen und belasten.  Schuldgedanken, nicht genug getan zu haben oder ähnliches erschwert Ihnen vielleicht den Abschiedsweg?

Ich sortiere mit Ihnen liebevoll all das, was Sie bewegt und helfe Ihnen Antworten zu finden, die Sie wahrhaftig Frieden finden lassen.
Ich gebe Ihnen Werkzeuge mit an die Hand, die Sie unterstützen, sich im Alltag stabiler zu fühlen.