Anja Beitz
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Die Rede – der goldene Faden

 

Für mein Verständnis verwende ich das Wort „Lebens- und Abschieds-Rede“…

…wenngleich das Wort „Abschied“ nicht mit einbezieht, das es  in der Zeit des Bestattens auch darum gehen kann,  eine neue Form des Miteinanders mit unseren Verstorbenen zu finden und ihnen weiterhin einen Platz in unserem Leben zu geben.

Ich unterstütze Sie gern –  wenn Sie das wollen –  die Rede selbst zu schreiben und auch zu halten. Selbst gesprochen,  zeigt eine Rede auf die persönlichste Weise, wer Sie mit ihrem Verstorbenen gemeinsam waren. Und gerade weil Ihre Gefühle auch sichtbar sind, gibt das anderen Menschen im Raum die Erlaubnis, auch mit dem zu sein, was sich zeigen mag. Es verdeutlicht unsere Menschlichkeit und Berührbarkeit. Das erlebe ich immer als etwas Schönes.

Und natürlich konzipiere und halte ich die Rede auch für Sie.

Dafür nehmen wir uns gemeinsam Zeit, alle wichtigen Stationen des Lebens und alle Facetten Ihres Verstorbenen einzusammeln. Besondere Neigungen, Talente und natürlich auch biografischen Stationen zeigen sich hier manchmal in neuem Licht.  Sie verdeutlichen „Unerklährliches, Unverstandenes und Wiederholtes“ und klären bisher Unbewusstes. Gemeinsamt betrachtet, können auch durch das  Benennen alter  Verletzungen Verstrickungen gewürdigt, angenommen und dadurch losgelassen werden.

So kann durch das gemeinsame Konzipieren der Rede  – eine Form der Biografiearbeit  – zugleich auch Trauer verarbeitet werden.

Die Rede kann – wie ein goldener Faden  – den Weg, die Lebensaufgaben oder die Lebensfragen des Verstorbenen noch einmal aufleuchten lassen. Vielleicht entsteht Frieden, wenn sichtbar wird, das der Verstorbene diese Aufgabe im Leben gelöst hat oder in diesem Leben nicht lösen konnte.

Wenn ich die Rede halte, dann ist mein Verständnis, Ihren Verstorbenen persönlich anzusprechen, ihn in die Mitte seiner Feier zu stellen, neben seine Gäste aus Familie, Freunden und Wegbegleitern. So entsteht durch die Ansprache an ihn auch eine Verbundenheit zwischen den Gästen. Der Verstorbene ist Bindeglied und anwesend im Feinstofflichen zugleich. Heilsam für alle  ist es, wenn auch gegensätzliche und widersprüchliche Seiten angesprochen werden. Nichts muss beschönigt, weggelassen oder hinzugefügt werden. Der ganze Mensch ist gewürdigt, mit all seinen Facetten.

Sie entscheiden, was ausgesprochen werden soll.