Wandelzeit-Bestattungen
Anja Beitz
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Philosophie

Bevor wir geboren werden, bauen wir mit Hilfe der gesamten Schöpfung, durch die Vereinigung unserer Eltern und aus allen Elementen der Erde unseren physischen Körper auf. Ganz licht und rein ist er zur Stunde der Geburt und wir werden von unserer Umgebung liebevoll empfangen. Im Laufe unseres Lebens bearbeiten wir diesen Körper durch unsere Ideen, Impulse, unsere Gedanken und deren Gefühle und durch die Liebe, die wir sind. Am Ende unseres Lebens, wenn der physische Körper uns nicht mehr dient, kehren wir dorthin zurück, woher wir einst kamen, in die formlose Dimension. Den Körper geben wir der Erde zurück.
Was stirbt, ist der physische Körper.

Doch wer ist dieses Ich? Es muss, und das hat nichts mit Glauben zu tun – so wie wir sprechen – etwas geben, das sich des Körpers bedient, das ICH sagt, denn der Körper selbst ist es nicht, er ist das Instrument für das, was ausgedrückt, gedacht, kreiert wird. Dieses Ich ist reines Bewusstsein – oder einfach gesprochen, Liebe. Nur etwas, das selbst nicht vergeht, kann jenes wahrnehmen, das vergeht. Das ist eine Tatsache, die selbst Wissenschaftler erforscht haben.
Der Tod ist deshalb nicht das Ende von Leben, er ist ein Tor des Übergangs von einer Dimension in die andere. Es geschieht eine erneute Geburt, diesmal in die formlose, geistige Dimension.

Wenn wir uns dessen bewusst sind, stehen wir also immer in Kontakt mit allem, was ist.
So auch mit den Menschen auf der so genannten anderen Seite. Sie sind uns immer nahe. So nahe, wie uns bewusst ist, wie alles ist. Wir müssen einzig den Raum der Wahrnehmung wechseln.
Wir sagen „nichts ist so beständig wie der Wandel“, denn alles Materielle vergeht. Wie das Laub, das aus dem Baum erwächst und im Herbst stirbt, so vergeht unser physischer Leib.-

Doch etwas bleibt.
Die Essenz in allem.