Anja Beitz
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Orte zur Beisetzung und Alternativen

 

Grundsätzlich gibt ers zwei Formen der Bestattung. Die Erdbestattung und die Feuerbestattung.
Bei allen Bestattungsformen kann der Verstorbene 24 Stunden nach dem Eintreffen des Todes aufgebahrt werden.
Er kann, wenn er im Krankenhaus verstorben ist, auch noch einmal nach Hause überführt und dort aufgebahrt und verabschiedet werden.

Bei der Erdbestatung in Berlin wird der Körper des Verstorbenen in seinem Sarg bis zum Tag der Beisetzung in der Kühlung verwahrt und zur Beisetzung in das Grab der Erde übergeben. In Deutschland ist ein Sarg vorgeschrieben. Er muss aus biologisch abbaubarem Material sein.

 Bei der Feuerbestattung in Berlin wird der verstorbene Körper mit dem Sarg im Krematorium dem Feuer übergeben.

  • Ich arbeite gern mit dem Krematorium Hennigsdorf zusammen. Hier kann in schönen Räumen individuell Abschied genommen werden und eine liebevoll und ganz persönlich gestaltete Feier stattfinden.
  • Auch die direkte Übergabe des  Sarges mit dem Körpers in das Feuer kann hier mitbegleitet werden. Kerzentituale und z.B. auch das gemeinsame Schmücken oder Bemalen des Sarges, gemeinsames Singen, Musizieren, Trommeln oder auch in der Stille sein, sind Weisen die gut tun.
  • Nach der Einäscherung werden die gemahlenen Knochen  in der so genannten Asche-Kapsel versiegelt verwahrt.
  • Für eine ganz persönliche Gestaltung kann auch die Aschekapsel bemalt, mit Blumen geschmückt oder in anderer Weise gestaltet werden.

  • Sie können die Aschekapsel auch zusätzlich in eine Schmuckurne stellen.
  • alternativ biete ich Bio-Aschekapseln an


Orte zur Beisetzung und Alternativen:

  • Erdbestattungen finden in Deutschland nur auf dem Friedhof statt.
  • In speziellen Bereichen des Meeres kann eine Seebestattung mit einer Zeremonie stattfinden. Hier wird die Aschekapsel nach der Feuerbestattung an einem vorgegebenen Ort im Meer und nach ihrem Wunsch in der Ost- oder Nordsee versenkt. Dafür ist der Kontakt zu einer dafür bestimmten Reederei notwendig, den ich für Sie gern herstelle.
  • Baumbestattungen können auf einigen Friedhöfen in Berlin stattfinden. Diese Grabform wird für Urnen angeboten. Den Baum können Sie selbst aussuchen. Auf welchen Friedhöfen dies in Berlin möglich ist, darüber informiere ich Sie gern im persönlichen Gespräch.
  • Im Friedwald oder im Ruheforst können ebenfalls Urnen an einem Baum, den Sie (auch schon zu Lebzeiten) käuflich erwerben, beigesetzt werden. Hier dürfen keine Grabsteine aufgestellt, Blumen gepflanzt oder andere persönliche Symbole verwendet werden. Das Bild des Waldes soll erhalten bleiben.

Sie haben auch die Möglichkeit, über die Schweiz oder Holland zu gehen und so andere Orte der Beisetzung zu wählen.
Darüber berate ich Sie in einem persönlichen Gespräch. 

 

 

Grabformen auf dem Friedhof:

  • Ein Reihengrab wird – der Reihe nach –  vom Friedhof selbst vergeben.
  • Ein Wahlgrab können Sie sich selbst auf dem Friedhof aussuchen.
  • Eine anonyme Bestattung findet auf einer Wiese des Friedhofs statt. Hier stellt der Friedhof manchmal eine Namenstafel am Rande der Fäche zur Verfügung, wo der Verstorbene sichtbar ist. Auf der Fläche selbst gibt es keine Möglichkeit der Kennzeichnung.
  • die Kolumbarien beherbergen viele Urnen in einer Wand.
  • so genannte Baumbestattungen werden auf Friedhöfen immer häufiger angeboten. Hier kann man einen Platz direkt an einem Baum auf dem Friedhof erwerben.